Globetrotter will zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Outdoor-Handelsbranche beitragen. Dafür hat das Hamburger Unternehmen aktuell ein gemeinsames Projekt mit der Schweizer Klimaschutzorganisation Myclimate und Markenpartnern gestartet: Gemeinsam werden Treibhausgasemissionen für bestimmte Produktkategorien errechnet.
In den Berechnungen geht es vor allem um die sogenannten Scope3-Emissionen – also der Treibhausgasausstoß aus den indirekten Quellen, die ein Unternehmen nicht selbst besitzt oder direkt kontrollieren kann. Bei dem Outdoor-Händler betrifft es beispielsweise die Rohstoffgewinnung, Herstellung, Prozesse bei den jeweiligen Marken oder auch Transportwege – zahlreiche Vorgänge in den langen und komplexen Lieferketten der jeweiligen Produkte aus dem eigenen Sortiment. Globetrotter bilanziere seit 2015 den Treibhausgasausstoß, der selbst erzeugt oder verantwortet wird und setze Maßnahmen zur Reduktion um. CO₂–Emissionen aus Scope 3 machen generell aber über 90 Prozent des Ausstoßes aus. „Trotz aller Anstrengungen ist jedoch ein CO₂-freies Wirtschaften heute noch nicht möglich – deshalb kompensieren wir seit 2015 alle verbleibenden CO₂-Emissionen aus diesen Bereichen“, schreibt das Unternehmen auf einer Themenseite zum aktuellen Klimaschutzprojekt.
Die Ergebnisse der Analyse sollen Globetrotter einen Überblick über die eigenen Scope3-Emissionen geben, damit das Klimaschutz-Engagement fortgeführt werden könne. „Wirksamer Klimaschutz muss dort ansetzen, wo die Emissionen, und damit die Potentiale, am größten sind“, so Fabian Nendza, CSR-Manager bei Globetrotter. „Eine Voraussetzung dafür ist die Erfassung und Bilanzierung.“

Kommentar schreiben