Gefälschte Markenartikel zu erwerben, erfreut sich zwar vor allem unter den jüngeren Leuten einer gewissen Beliebtheit – doch bei den Markeninhabern sind derartige Plagiate mit Umsatzeinbußen oder auch Rufschädigungen verbunden. Um Produktfälschungen auf die Schliche zu kommen, hatte Sportartikelhersteller Puma nun über einen Zeitraum von 16 Monaten eine Anti-Betrugs-Software im Einsatz, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet.
Innerhalb dieser Zeit sei es Puma mit dem entsprechenden Tool des Herstellers Red Points gelungen, 760.000 Fake-Artikel aufzuspüren. Diese fanden sich unter anderem auf Marktplätzen, Social-Media-Plattformen, Websites und Suchmaschinen und konnten entfernt werden. Die gefälschten Waren sollen einen Wert von insgesamt mehr als 500 Millionen US-Dollar gehabt haben.
Kommentar schreiben