Für die insolvente Schuhkette Reno gibt es einen kleinen Lichtblick: Der Konkurrent Kienast will 22 Filialen übernehmen. Aktuell wird sogar über die Übernahme weiterer Standorte und Mitarbeiter verhandelt. Neun der 22 Standorte sollen jedenfalls unter dem Namen Reno weiter laufen.
Über die konkreten Pläne, wie etwa eine Änderung des Sortiments, schwieg sich der Insolvenzverwalter laut dem NDR aus. Immerhin schätzte er die Pläne als eine gute Lösung für die Marke ein.
Bereits Ende März hatte Reno Insolvenz angemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten: Nur noch die Hälfte der 120 Filialen wurden mit Strom beliefert. Mieten wurden nicht mehr gezahlt, was an einem Drittel der Standorte zu Kündigungen durch die Gebäudeeigentümer führte. Auch die Vielfalt an Produkten sei eingeschränkt gewesen.
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