Die deutsche Wirtschaft steuert in diesem Jahr offenbar nicht in eine Rezession, melden aktuell hiesigen Wirtschaftsinstitute Ifo, ifW, IWH UND RWI. Der gemeinsamen Analyse zufolge soll die Wirtschaftsleistung, also das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP), 2023 um 0,3 Prozent anwachsen.
Damit stehen die Aussichten besser als noch Ende des letzten Jahres angenommen wurde. Damals wurde maßgeblich wegen der Energiekrise mit einem Rückgang des BIP um 0,4 Prozent gerechnet. Die Leute waren offenbar doch konsumfreudiger, als zunächst vorausgesagt wurde „Der konjunkturelle Rückschlag im Winterhalbjahr 2022/2023 dürfte glimpflicher ausgefallen sein als im Herbst befürchtet. Maßgeblich ist ein geringerer Kaufkraftentzug infolge deutlich rückläufiger Energiepreise“, begründet ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser die korrigierte Prognose. Da die Reallöhne wieder steigen, werde der private Konsum im weiteren Verlauf zur gesamtwirtschaftlichen Expansion beitragen, so die Experten.
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