Der angeschlagene Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof soll gerettet werden: Die Gläubigerversammlung des Konzerns hat den Insolvenzplan abgesegnet, wie das Unternehmen dem Spiegel zufolge am Montag mitteilte. Der Plan soll laut dem Galeria-Bevollmächtigten Arndt Geiwitz „beste Chancen für eine Rückkehr in die Erfolgsspur“ bieten.
Der Insolvenzplan sieht vor, dass von den aktuell noch 129 betriebenen Warenhäusern 47 schließen sollen. Über 4.000 der rund 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch diese Maßnahme ihren Arbeitsplatz verlieren. Der Stellenabbau betreffe dabei nicht nur die Warenhäuser, sondern auch die Konzernzentrale in Essen. Auch die verbliebenen Warenhäuser sollen verkleinert werden. Rund 20 Galeria-Betriebsräte aus ganz Deutschland haben am Rande der Gläubigerversammlung gegen die Entlassungen protestiert.
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Ein totes Pferd reitet man nicht.
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