Energiepauschale für Studenten: Chaos auf Verbindungsportal

Veröffentlicht: 15.03.2023
imgAktualisierung: 15.03.2023
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 4 Min.
15.03.2023
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ca. 4 Min.
Übertragungsturm und Zellendiagramm, die die Strompreise während der globalen Energiekrise darstellen.
© BLACKDAY / Shutterstock.com
Endlich sollen auch Studenten an ihre Energiepauschale kommen. Allerdings kam es zum Start des Portals zu massiven Problemen.


Mit der sogenannten Energiepreispauschale wollte die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland mit Blick auf die deutlich gestiegenen Energiepreise entlasten. Während Angestellte die 300-Euro-brutto-Pauschale bereits im Herbst 2022 über ihre Arbeitgeber erhielten und Gewerbetreibende sowie Selbstständige die Pauschale mit der Steuervorauszahlung für das dritte Quartal 2022 verrechnen konnten, gingen die Studenten bisher leer aus.

Nach mehr als einem halben Jahr sollen nun auch Studierende und Fachschülerinnen und -schüler von einer Entlastung in Höhe von 200 Euro profitieren. Kritik an der entsprechenden Praxis gab es schon zuvor – nicht nur an der späten Umsetzung, sondern auch, weil die Betroffenen mit größeren bürokratischen Hürden konfrontiert werden als Angestellte.

Mit großem Andrang war gerechnet worden

Am heutigen Mittwoch, 15. März, sollte es nun auf dem entsprechenden Portal Einmalzahlung200.de losgehen. Dieses war von Bund und Ländern eigens geschaffen worden, um Studierenden und Fachschülern einen zentralen Anlaufpunkt für die Beantragung der Auszahlung zu bieten. Allerdings war der Ansturm groß und das Portal hielt nicht stand. 

Bereits wenige Stunden nach dem bundesweiten Start des Portals sei dieses nicht erreichbar gewesen, heißt es bei Spiegel Online. Nutzerinnen und Nutzer stießen auf Fehlermeldungen.

Von der großen Nachfrage dürften die entsprechenden Stellen jedoch nicht überrascht worden sein: Bereits zuvor soll Jens Brandenburg (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), darauf verwiesen haben, dass man insbesondere in den ersten Tagen mit einem größeren Andrang rechne und der betreibende IT-Dienstleister darauf vorbereitet sei.

„Du brauchst deine BundID, Bastelkleber und das Blut einer Jungfrau“

Auch beim Kurznachrichtendienst Twitter teilten Nutzerinnen und Nutzer ihr Leid, berichteten über ihre langen verbleibenden Wartezeiten, die sich neben Minuten zum Teil auch auf mehrere Stunden beliefen. Auch teilten sie Screenshots von Fehlermeldungen oder machten ihrem Unmut über Verbindungsabbrüche und Seitenabstürzen Luft. 

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Veröffentlicht: 15.03.2023
img Letzte Aktualisierung: 15.03.2023
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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