Die schwächelnde Konsumlaune angesichts der Folgen des Ukraine-Kriegs, der Energiekrise und Inflation sowie den weiterhin pandemischen Auswirkungen auf die Lieferketten geht auch an Europas größtem Online-Modehändler keineswegs spurlos vorüber.
Für 2022 vermeldete Zalando deutlich weniger Gewinn: Das bereinigte Ebit betrug 184,6 Millionen Euro – ein massiver Rückgang im Vergleich zu 2021, in dem aufgrund der coronabedingten Hinwendung zum Online-Handel noch 468,4 Millionen Euro erzielt wurden. Unter dem Strich standen 16,8 Millionen – nach 234,5 Millionen Euro im vorletzten Jahr. Damit erreichte das Unternehmen gerade noch die eigenen Prognosen, die es angesichts der trüben Aussichten Mitte vergangenen Jahres zusammengestrichen hatte.
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