Sparprogramm läuft weiter – Ausblick optimistisch
Im kommenden Jahr wolle man weiterhin profitabel wachsen und mittelfristig die Margen steigern. So soll das GMV zwischen 1 und 7 Prozent betragen, die Umsatzentwicklung soll sich bei minus 1 bzw. bis zu vier Prozent Plus bewegen. „Wir bleiben zuversichtlich, dass wir mittelfristig zu einem zweistelligen Wachstum des Bruttowarenvolumens zurückkehren werden“, so Gentz. Für das bereinigte Ebit wird mit einem Wert zwischen 280 und 350 Millionen Euro gerechnet, bis 2025 wolle man die Margen um 3 bis 6 Prozent steigern, langfristig sollen diese zweistellig werden.
Um dies zu erreichen, spart Zalando ein: Bereits Ende Februar wurden Hunderte Stellen in Führungspositionen gestrichen. Das Unternehmen begründet die Maßnahme auch damit, die Strukturen im Konzern vereinfachen und pragmatischer gestalten zu wollen. Auch wolle man das Partnerprogramm ausbauen – und auch hier offenbar noch mehr Ertrag erzielen: So sollen ab April und Juli auch Grundgebühren fällig bzw. teils Provisionen für den Verkauf auf dem Marktplatz erhöht werden.
Ob das Unternehmen mit dieser Strategie auf Kurs ist, dürfte sich zunächst im späten Frühjahr andeuten: Erste Ergebnisse für das erste Quartal dieses Jahres sollen 4. Mai 2023 veröffentlicht werden.
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