Sparmaßnahmen wirken erst später
Zudem hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Dezember einen Sparkurs angekündigt. Um generelle sowie Verwaltungsausgaben zu senken, wurden 1.500 Arbeitsplätze gestrichen. Dies erfolgte im Rahmen eines Kosten- und Effizienzprogramms, dessen positive Auswirkungen auf das Konzernergebnis sich nun im Laufe dieses Geschäftsjahres zeigen sollen, es werden jährliche Einsparungen von nunmehr 2 Milliarden SEK (180 Millionen Euro) erwartet. Die Einleitung dieses Programms habe ebenfalls einmalige Kosten verursacht – in Höhe von rund 5 Milliarden SEK im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Helmersson nun optimistisch: „Die externen Faktoren, die sich negativ auf unsere Einkaufskosten ausgewirkt haben, kehren sich allmählich um und werden sich voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2023 positiv auf unsere Ergebnisse auswirken. Die Einkaufskosten für die jetzt anstehenden Bestellungen sind bereits niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des letzten Jahres.“
Sie kündigte zudem an, dass H&M sowohl stationär als auch online weiter an der Verbesserung von Sortiment und Kundenerlebnissen arbeiten werde. „Der Umsatz im neuen Geschäftsjahr ist gut angelaufen“, sagt die Konzernchefin.
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