In der Reihe „Ama-Zone“ grübelt Tina Plewinski über die vielfältige Welt von Amazon: über Vor- und Nachteile des Online-Riesen, neue Entwicklungen, trendige Hypes, die unablässigen Machtbestrebungen des Konzerns und – im aktuellen Teil dieser Reihe – über Entwicklungen, die die Freude an Prime trüben.
Schon immer hatte Amazon die höchsten Ansprüche an sich selbst – zumindest, wenn man den eigenen Werbeaussagen Glauben schenken durfte. „Unser Ziel ist es, das weltweit kundenorientierteste Unternehmen [...] zu sein“, so ist es auf der Website des Online-Riesen zu lesen. Allerdings, so scheint es mir, hat Amazon im Zuge der Pandemie, massiver Kostensteigerungen und des hohen wirtschaftlichen Drucks sowie der Aktionäre dieses Ziel ein wenig aus den Augen verloren.
Es häufen sich schlechte Nachrichten und Service-Einbußen, die sich negativ auf das sonst so dominierende Wohlfühl-Gefühl auswirken, das Amazon in der Vergangenheit bei vielen Kunden ausgelöst hatte. Und auch der einst so dominierende Status des Prime-Programms scheint ins Bröckeln zu geraten.
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