Im Zuge der Pandemie mussten viele Unternehmen und auch große Ketten Filialen im stationären Handel schließen. Auch der Moderiese C&A war betroffen und machte im vergangenen Jahr 13 Standorte in Deutschland dicht. Aber auch 2023 kommt das Unternehmen offenbar nicht ohne Optimierungen und entsprechende Schließungen aus, zunächst offenbar aber in kleinerem Rahmen.
Insbesondere im Norden, das heißt in Schleswig-Holstein scheinen Maßnahmen vonnöten: Nach Informationen von 24Rhein wird sich C&A von den Standorten in Kiel (Holstenstrasse), Rendsburg (Schiffbrückenplatz) und Elmshorn (Alter Markt) trennen. Das Unternehmen habe die Berichte bestätigt: „Die Berichte über die Schließungen in Kiel, Rendsburg und Elmshorn sind korrekt. Im Rahmen von regelmäßigen Analysen ist C&A zu der Entscheidung gekommen, diese Filialen zu schließen“, wird eine Sprecherin zitiert.
Details oder Hintergründe zu den Schließungen habe der Modehändler allerdings nicht geben wollen. Obwohl darüber hinaus keine Informationen rund um mögliche weiteren Maßnahmen vorliegen, gab das Unternehmen zumindest bekannt, dass Schließungen in Köln oder Düsseldorf nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen seien.
In Europa blickt C&A auf ein Netz von rund 1.300 stationären Geschäften, fast ein Drittel der Geschäfte – 409 an der Zahl – befinde sich in Deutschland. In den vergangenen anderthalb Jahren habe der Modeanbieter nach eigenen Aussagen Investitionen in das Einkaufserlebnis für die Kundinnen und Kunden vorgenommen und mehr als 730 Standorte modernisiert.
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