Ein Blick auf die Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr zeigt, dass sich Ikea Deutschland zwischen September 2021 und Ende August 2022 hervorragend entwickelt hat: Trotz hoher Inflation und Kaufzurückhaltung vieler Kundinnen und Kunden legte der schwedische Möbelriese beim Umsatz um 7,1 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu.
Insbesondere die Besucherzahlen haben im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum stark, das heißt um 38,5 Prozent, zugenommen. Insgesamt verzeichnete Ikea 73,7 Millionen Kunden in den bundesweit 54 Einrichtungshäusern. „Die Bude ist voll“, wird Walter Kadnar, der seit Oktober die hiesigen Geschäfte leitet, entsprechend von der WirtschaftsWoche zitiert. „Das Treffen mit Menschen hat immer Relevanz bei Ikea“, erklärt er weiter. Die Möbelhäuser seien auch als Ausflugsziele relevant.
Auf dem stationären Parkett will der Möbelanbieter auch weiterhin wachsen und dabei auch weiter in den innerstädtischen Bereich vordringen. Für 2023 steht beispielsweise die Eröffnung zweier neuer Planungsstudios in Berlin auf der Liste, wo es bereits drei weitere solcher Studios gibt. Mit diesen neuen Formaten in den Metropolen wolle man Kunden genau dort erreichen, wo sie auch wohnen, ohne dass diese an den Stadtrand zu den üblichen Ikea-Standorten fahren müssen.
Während Ikea also stationär expandiert, ist der Online-Anteil im vergangenen Geschäftsjahr signifikant gesunken: um 25,5 Prozent auf insgesamt 1,3 Milliarden Euro. Satt gestiegen ist hingegen der Food-Bereich, der nach Einschränkungen in der Pandemie nun wieder umfänglich zur Verfügung steht und um 77 Prozent auf 204 Millionen Euro klettern konnte.
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