Während Tech-Milliardär Elon Musk nach seiner Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter in der vergangenen Woche rund 3.700 Angestellte entlassen hat, kriselt es offenbar auch bei Meta gewaltig: Der Social-Media-Konzern, zu dem Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp gehören, soll Medienberichten zufolge aufgrund wachsender Verluste ebenfalls vor einer großen Entlassungswelle stehen, der Tausende Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten.
Bereits in dieser Woche könnten die Stellenstreichungen starten, schreibt die Süddeutsche mit Verweis auf Berichte des Wall Street Journals. Eine entsprechende Verkündung sei für kommenden Mittwoch angedacht. In Vorbereitung auf die Maßnahme seien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen worden, nicht notwendige Dienstreisen auf Eis zu legen. Vonseiten des Konzerns stehe eine Stellungnahme noch aus.
Die Krisenstimmung bei Meta wurde jüngst durch die Quartalszahlen offenkundig: Zum zweiten Mal in der Geschichte des Unternehmens ist der Umsatz rückläufig: Vier Prozent ging der Wert im dritten Quartal 2022 im Vorjahresvergleich zurück. Und auch mit dem Nettogewinn, der ein Minus von 52 Prozent verzeichnete, dürfte Konzernchef Zuckerberg nicht zufrieden sein. Schon bei der Verkündung der Zahlen wurde deutlich, dass der Social-Media-Riese personelle Änderungen anstrebt und mit Blick auf den steigenden Kostendruck seinen rasanten Jobaufbau bremsen und womöglich auch die Zahl der Beschäftigten zurückschrauben will.
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