Beschäftigte sollen bei stationären Händlern auch die Gestaltung der Digitalisierung mitreden können. Dieses zentrale Element war das Anliegen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die nun mit der Modekette Hennes & Mauritz einen Tarifvertrag vereinbart hat, der eine Mitgestaltung sicherstellen solle.
„Die digitale Technik muss im Interesse der Beschäftigten gestaltbar sein. Durch den Tarifvertrag werden dafür die Beteiligungsrechte des Gesamtbetriebsrates erweitert und ein Digitalisierungsbeirat gegründet, der aus Vertreter*innen von ver.di und H&M besteht und eigene Vorschläge sowie Vorschläge der Belegschaft zur Gestaltung des Zukunftskonzepts einbringen kann“, erklärt Verhandlungsführer Cosimo-Damiano Quinto von Verdi.
Eine Einigung wurde nach 14 Verhandlungsrunden erzielt. Der sogenannte Digitalisierungstarifvertrag ist der erste im Handel und gilt für die bundesweit 14.300 Beschäftigten von H&M, heißt es in der Gewerkschaftsmitteilung.
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