Wachstumsraten gehen zurück
Die Grundlage der Analyse stellten öffentlich zugängliche Umsatzzahlen von Einzelhändlern aus den Jahren 2019 bis 2021 dar. Informationen zur Anzahl an analysierten Unternehmen sowie Einblicke darin, welche Märkten der Analyse zu Grunde lagen, liegen leider nicht vor.
Neben dem Vergleich des Black Friday Umsatzes zum restlichen Jahresumsatz schaute sich Dressipi auch an, wie stark der Umsatz der Rabattschlacht im Gegensatz zu normalen Verkaufstagen zwei Wochen vorher gestiegen war. Brachte der Black Friday 2019 noch ein Wachstum von 73 Prozent zu Stande, fiel dieses 2020 auf 54 Prozent. Im darauffolgenden Jahr konnte das Wachstum mit 65 Prozent wieder etwas zulegen. Die Analysten gehen in diesem Jahr jedoch wieder von einem Rückgang aus und prognostizieren ein etwaiges Wachstum von 59,5 Prozent.
Die Gründe für das sinkende Interesse sind dabei unterschiedlich. Einerseits locken viele Händler mittlerweile auch über das Jahr öfter mit Rabatten, um Lagerbestände abzuverkaufen, andererseits ist das Einkaufsverhalten vieler Kunden generell kritischer geworden. Ob der Umwelt oder dem Geldbeutel zu Liebe: Kunden hinterfragen heute öfter die Notwendigkeit eines Kaufes.
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