Die Wirtschaftslage ist angespannt, Meta muss erstmals Rückgänge in Sachen Gewinn, Marge und Umsatz hinnehmen. Dass das Unternehmen einen Sparkurs einschlagen muss, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde bereits vor einigen Tagen berichtet. Nun hat Mark Zuckerberg sich aber in seiner wöchentlichen Fragerunde konkret zu den Maßnahmen geäußert, berichtet Heise Online unter Berufung auf Bloomberg.
Demnach kürzt die Facebook-Mutter die Budgets fast aller Teilbereiche ein. Davon seien selbst die Bereiche betroffen, die noch wachsen sollen. Die meisten Arbeitsgruppen sollen schrumpfen – und das auf kuriose Art und Weise: „Besondere Führungskraft von Oben dürfen die Angestellten nicht erwarten: Zuckerberg wünscht, dass sie sich untereinander ausmachen, wer gehen muss“, schreibt Heise.
Um die Schrumpfziele zu erreichen, können frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden, Mitarbeiter entlassen oder in andere Konzernabteilungen abgeschoben werden. Da konzernweit gespart werden soll, dürfte also selbst letzteres eher unwahrscheinlich sein. Zudem verhängte Zuckerberg dem Bericht zufolge einen Einstellungsstopp. Ende 2023 soll Meta mit einem deutlich kleineren Team arbeiten.
Die Börse reagierte empfindlich auf das Bekanntwerden der Sparziele: Die Meta-Aktie fiel um 3,7 Prozent und erreichte einen Schlusskurs von 136,41 US-Dollar. Das entspreche einem Wertverlust von fast 60 Prozent seit Beginn des Jahres.
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