Für die deutsche Wirtschaft ist voraussichtlich auch in den nächsten Monaten weiter mit deutlichen Belastungen zu rechnen: „Die stark gestiegenen Gaspreise erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher“, lautet die Gemeinschaftsdiagnose, die gemeinsam vom ifo Institut in München, dem IfW in Kiel und IWH in Halle sowie vom RWI in Essen erarbeitet wurde.
„Der russische Angriff auf die Ukraine und die daraus resultierende Krise auf den Energiemärkten führen zu einem spürbaren Einbruch der deutschen Wirtschaft“, erläutert Torsten Schmidt, Konjunkturchef des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und Sprecher der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose. „Die hohen Energie- und Lebensmittelpreise, die im kommenden Jahr weiter ansteigen dürften, sorgen für deutliche Kaufkraftverluste.“
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Das war übrigens schon im März vollständig abzusehen. Dazu kommt der krasse Verfall der Europäischen Lira (auch wenn er schon seit 20 Jahren überfällig ist). Im Februar hat man immerhin noch 1,14 Dollar pro Euro bekommen (waren mal 1,5), jetzt sind es noch 0,98. Das alleine macht ürigens eine Preissteigerung für praktisch sämtliche Importe von 20% aus. Wie jeder weis ist die angegebene Inflation von 10% viel zu niedrig bemessen.
Die Wirtschaft liegt schon wegen den Coronafolgen am Boden, jetzt noch diese Inflation abfangen geht nicht. Drei Jahre Dauerkrise (das vierte kommt ja noch) ist ganz schön viel für jedes Unternehmen, das sein Geld nicht selber druckt, sondern erarbeiten muss.
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