Die wirtschaftliche Lage ist derzeit keine einfache und bringt zunehmend Firmen ins Straucheln – auch für den traditionsreichen Schuhhändler Görtz ist sie zum Problem geworden. Das Mutterunternehmen aus Hamburg, die Ludwig Görtz GmbH, die ihre Wurzeln im Jahr 1875 hat, musste nun reagieren und hat beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf die Einleitung eines Schutzschirmverfahrens beantragt.
„Der Ukraine-Krieg hat mit den gestiegenen Energiekosten und der starken Inflation zu einer erheblichen Verunsicherung der Kundinnen und Kunden geführt. Die dadurch verursachte Kaufzurückhaltung hatte deutliche Umsatzrückgänge zur Folge. Um die Kostenstrukturen an die veränderten Marktbedingungen anzupassen, hat sich der Schuhhändler Görtz zu einem konsequenten Schritt für die Restrukturierung des Unternehmens entschieden“, heißt es vonseiten des Unternehmens.
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