Für den Streamingdienst Netflix ist die Meldung Glück im Unglück: Wie unter anderem der Spiegel berichtet, hat der Anbieter im zweiten Quartal 970.000 Kunden verloren. Die Zahl mag hoch klingen, aber Prognosen zufolge hatte Netflix mit einem Verlust von fast zwei Millionen Nutzern gerechnet.
Im jetzt laufenden dritten Quartal rechnet das Unternehmen aber damit, den Verlust bereits wieder gutzumachen. Neben der immer größer werdenden Konkurrenz am Streaming-Markt ist unter anderem auch der Ukraine-Krieg für einen Teil der Verluste verantwortlich. So zog sich Netflix im Zuge dessen aus Russland zurück und büßte entsprechend die russischen Kunden ein.
Darüber hinaus sorgen aber auch vermehrte Meldung über ein Ende des Account-Teilens und werbefinanzierten Abos für den Unmut der Netflix-Kunden. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass Microsoft neuer Partner wird, um ein werbefinanziertes Abo umzusetzen. Um das unerlaubte Teilen von Passwörtern, und die damit einhergehenden Gebühreneinbußen für Netflix, zu unterbinden, teste man derzeit verschiedene Modelle. Laut Golem sollen dabei Geräte, deren IP nicht dem Wohnort entsprechen, gesperrt werden, sofern der Kunde für diese keine zusätzliche Gebühr entrichtet.
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