Nachdem der Kryptomarkt bereits am Wochenende einige Verluste hinnehmen musste, ist der Bitcoin am Montag noch weiter abgesackt. Der Kurs der bekanntesten Kryptowährung fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020, berichtet CNBC. So wurde der Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp zwischenzeitlich für unter 23.000 US-Dollar gehandelt.
Der Kryptowährungsmarkt hatte am Wochenende über 200 Milliarden Dollar an Wert verloren. Die Marktkapitalisierung fiel damit unter eine Billion Dollar und auf den niedrigsten Wert seit Februar 2021.
Für die angespannte Lage auf dem Markt gebe es dem Bericht zufolge verschiedene Gründe. Unter anderem gehen Beobachter davon aus, dass die steigende Inflationsrate und die Aussicht, dass die US-Zentralbank die Zinsen abheben könnte, die Kryptowährungen belasten. Zudem verzeichnete der Tech-Index Nasdaq vergangene Woche Kursverluste – Kryptowährungen folgen diesen Bewegungen in der Regel.
Nun hat auch der Krypto-Kreditgeber Celsius Kundenvermögen eingefroren und nährt damit Spekulationen um einen bevorstehenden Crash des Anbieters. Diese Situation „gießt definitiv Öl ins Feuer“, kommentiert der Krypto-Experte Vijay Ayyar.
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