In der Coronakrise sollte die finanzielle Unterstützung des Staates jene Unternehmen unterstützen, die aufgrund wirtschaftlicher Unwägbarkeiten in die Schieflage gerieten. Doch immer wieder gibt es auch Missbrauch mit den Hilfsgeldern: Mehrere Betrugsverdachtsfälle mit unrechtmäßig beantragten Coronahilfen veranlassten Polizei und Staatsanwalt aktuell zu einer Razzia in vier Bundesländern. „Der Verdacht steht im Raum, dass es sich hier um ein mutmaßlich kriminelles Netzwerk handelt“, erklärte Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück, laut Deutscher Presseagentur/Tagesschau.
Die verdächtigten Personen wollten mit bewusst falschen Angaben in den Anträgen für Corona-Soforthilfen sowie die Überbrückungshilfen zusammen etwa 26 Millionen Euro erbeuten. Der mutmaßliche Schaden wird von den Behörden auf mehrere Millionen Euro beziffert. Die erlangten Gelder sollen wieder zurückgeholt werden.
Die großangelegten polizeilichen Ermittlungen fanden in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Hamburg statt, mehr als die Hälfte der Durchsuchungen fand in Ostfriesland statt. Insgesamt gebe es fünf Hauptverdächtige im Alter zwischen 26 und 62 Jahren. Es wurden Abrechnungen, digitale Geräte und Speichermedien sowie Bargeld und Uhren sichergestellt, ebenso ein Vermögen von insgesamt 3,5 Millionen Euro. Festgenommen wurde niemand.
Ausgangspunkt für die Ermittlungen war der Verdacht einer niedersächsischen Förderbank, die diesen im April 2020 angezeigt hatte.
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Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Sievert
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Antwort der Redaktion:
Hallo Frau Sievert,
vielen Dank für den Hinweis, da ist uns tatsächlich ein kleiner Tippfehler unterlaufen. Wir haben die entsprechende Stelle angepasst.
Viele Grüße
die Redaktion
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1500€ für vermutlich keine drei Stunden Arbeit. Gleichzeitig bekommt der "geförderte" Selbstständige ein Gehalt von Null Euro angesetzt. Da merkt man aml wieder, das zwar Steuerleute im Bundestag sitzen, aber keine Selbstständigen .
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