Nachhaltigkeit ist ein Thema, das der schwedische Möbelgigant Ikea in der Vergangenheit immer wieder postuliert hat. Ein Konzept, bei dem Möbel vermietet und den Produkten auf diesem Weg ein längeres Leben beschert werden, passt da gut ins Portfolio. In diesem Rahmen ist auch das dänische StartUp Nornorm entstanden – gegründet wurde es „in einer Partnerschaft mit dem Möbelhaus“, wobei Ikea nach aktuellem Stand noch rund 18 Prozent der Anteile halten soll. Und dieses Jungunternehmen soll nach Angaben von t3n seine Geschäfte nicht mehr nur in Skandinavien und den Niederlanden betreiben, sondern nun auch nach Deutschland kommen.
Im Zentrum des Geschäftskonzepts stehen Büromöbel, also Tische, Stühle und Sofas für Unternehmen, aber auch die Ausstattung von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Die Designermöbel werden ganz im Sinne der Nachhaltigkeit nicht ausschließlich neu eingekauft, sondern in Teilen auch gebraucht, etwa aus der Auflösung bestehender Büros. Dabei könne Nornorm bereits namhafte Kunden wie die Online-Bank Klarna oder den Küchengeräte-Spezialisten Elektrolux vorweisen.
„Eine einmalige Grundgebühr von 15 Euro pro Büro-Quadratmeter sorgt dafür, dass sich das Möbelabo vor allem dann lohnt, wenn es über längere Zeit genutzt wird“, wird der Dienst bei t3n weiter erläutert. Nornorm kümmert sich im Zuge der Mietung um Arbeitsplatzgestaltung, Lieferung sowie die Montage der angemieteten Möbel. Sobald kein Bedarf mehr an den Möbeln besteht, werden diese innerhalb von 90 Tagen wieder abgeholt und dann recycelt oder weitervermietet.
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