Beim Autovermieter Sixt SE mussten Verträge und Buchungen am vergangenen Wochenende mit Zettel und Stift abgewickelt werden und auch die Kundenhotline war nicht erreichbar: Das Unternehmen war am 29. April Ziel einer Cyberattacke geworden, meldet n-tv.
Sixt habe nach dem Entdecken von Unregelmäßigkeiten in den eigenen IT-Systemen umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet und den Angriff so frühzeitig eindämmen können, heißt es in einer Mitteilung. Sixt habe als Standard-Vorsorgemaßnahme der Zugang zu den Systemen sofort eingeschränkt und die geplanten Wiederherstellungsprozesse veranlasst. Zudem wurden Fachleute hinzugezogen, die den Vorfall nun untersuchen.
Der Service laufe weiter – allerdings eingeschränkt. Website und Apps seien weiterhin erreichbar. Auch die Back-up-Systeme würden inzwischen wieder stabil laufen. „Kurzfristig ist jedoch mit vorübergehenden Beeinträchtigungen, insbesondere in Kundenzentren und ausgewählten Filialen, zu rechnen“, so der Autovermieter.
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