Großteil der Firmen muss wohl Preise erhöhen
Auch die Endkunden werden die Probleme der Unternehmen zu spüren bekommen: Fast neun von zehn befragten Firmen gehen davon aus, dass sie ihr Preise erhöhen müssen, um den gestiegenen Energiekosten entgegenzuwirken. Grundsätzlich will knapp jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) seine Investitionen alles in allem verringern. Eine Ausnahme bildet dabei aber offenbar der Energiebereich: Um den Verbrauch zu senken und damit Kosten zu sparen, gaben drei Viertel der Firmen an, ihre Investitionen rund um Energieeffizienz erhöhen zu wollen.
Auch andere Maßnahmen fassen Unternehmen im Rahmen der Kostenexplosion offenbar ins Auge: 11 Prozent liebäugeln demnach mit einer Verlagerung von Produktionsstätten in ausländische Märkte. Rund 14 Prozent überlegen gar, Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen.
Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, verwies in diesem Rahmen auf die Pflichten der Politik: „Wir benötigen eine Politik, die diese Wettbewerbsverzerrung korrigiert und den Höhenflug der Energiepreise stoppt“, kommentierte er laut Spiegel gegenüber der dpa.
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