Gefahren für Unternehmen lauern grundsätzlich nicht nur von außen, wie auch Apple feststellen musste: Ein ehemaliger Mitarbeiter, der als Einkäufer beim Tech-Konzern tätig war, wurde im US-Bundesstaat Kalifornien, am Bundesgericht in San José, nun wegen Betrugs angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, seinen Arbeitgeber um insgesamt 10 Millionen US-Dollar betrogen zu haben.
Möglich sei ihm dies durch die Ausstellung falscher Rechnungen gewesen, heißt es in den entsprechenden Gerichtsunterlagen. „Zudem bekam er angeblich ,Kickbacks‘ und stahl Ersatzteile über gefälschte Reparaturanweisungen“, beschreibt das Branchenportal Heise Online. Das Gericht muss sich nun mit den Vorwürfen des Falls beschäftigen, der schon mehrere Jahre zurückliegt: Der Ex-Mitarbeiter war rund zehn Jahre bei Apple angestellt, bevor ihn der Konzern im Jahr 2018 entlassen hatte.
Den Betrug soll der Angeklagte nicht allein, sondern mithilfe zweier Lieferanten begangen haben. Diese seien identifiziert worden und hätten bereits Ende vergangenen Jahres ihre Schuld vor Gericht eingestanden. Die Staatsanwaltschaft in San José soll eine Gefängnisstrafe für den ehemaligen Apple-Mitarbeiter anvisieren. Neben dem eigentlichen Betrug werden ihm auch Geldwäsche sowie Steuervergehen zur Last gelegt.
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