Diese Städte liegen bei der Digitalisierung der Verwaltung vorn
So wollte die Regierung laut des schon 2017 in Kraft getretene Onlinezugangsgesetzes etwa bis Ende des Jahres 2022 575 Dienstleistungen digital anbieten – davon sind bis jetzt aber gerade mal 80 umgesetzt. INSM-Studienleiter Klaus-Heiner Röhl erklärt: „Es ist sehr sicher, dass Deutschland sein selbst gestecktes Ziel, nämlich bis Ende dieses Jahres die 575 Leistungen des Onlinezugangsgesetzes umzusetzen, nicht erreichen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass Deutschland in der Umsetzung einem Flickenteppich gleicht. Manche Leistungen stehen zudem nicht in ausreichender Qualität zur Verfügung, das heißt, sie sind sehr umständlich und zum Teil werden einfach nur PDF-Formulare zum Ausdrucken angeboten.“
Von den Kommunen stechen dabei derzeit etwa der Städteverbund Aachen und Hamm hervor: Diese haben bereits 261 bzw. 226 amtliche Services digital umgesetzt. Positiv-Beispiel ist dabei insgesamt die Online-Bestellung der Sperrmüllabfuhr: Dieses Angebot bieten viele Städte bereits an, in Metropolen wie Hamburg fehlt es aber noch.
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