Einer der großen Vorteile des Streamings im Vergleich zum Fernsehen oder YouTube: Die Nutzer können ihr jeweiliges Format ohne nervige Werbepausen sehen. Das könnte sich aber ändern, denn Streaming-Anbieter Netflix schließt ein werbefinanziertes Abonnement nicht mehr aus, wie golem berichtet.
Spencer Neumann, Finanzchef bei Netflix, sagte bei einer Investorenkonferenz auf eine entsprechende Frage etwas nebulös dazu: „Sag niemals nie“. Wenn das Unternehmen in Zukunft feststelle, dass sich die Nachfrage nach einem werbefinanzierten Abo ändere, könnten sich die Pläne ändern. Zwar sei ein solches Modell nichts, was man bei Netflix im Moment plane, aber man hätte auch nichts gegen Werbung. Netflix habe derzeit „ein großartiges Modell für das Abonnementgeschäft, das global skalierbar ist“, betonte der CFO. Netflix hat nach eigenen Angaben derzeit knapp 222 Millionen Abonnenten.
Die Aussage ist auch eine Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Konkurrenzkampf der Streaming-Dienste: Disney+ hat vor wenigen Tagen für seine Kunden eine solche werbefinanzierte Variante angekündigt, die zuerst in den USA, im nächsten Jahr dann weltweit starten soll. Ein werbefinanziertes Streaming-Abonnement ist günstiger als das werbefreie und könnte dementsprechend auch mehr neue Nutzer locken. Disney will bis 2024 mindestens 230 Millionen Kunden für Disney+ ins Boot holen, derzeit sind es noch 130 Millionen. In den USA sind derartige Streaming-Werbe-Abos weit verbreitet.
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also so schlimm ist es schon ?
Durchhalteparolen bis zum frostigen Ende.
natürlich wenn wir keine Lieferungen mehr bekommen - sind wir auch nicht mehr abhängig !
na dann werde ich mal das Licht in meinen 27 Gästezimmern etwas dimmen.
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