Prognosen der Händler trüben sich ein
Der Rückgang der Umsätze sowie die sinkende Zufriedenheit wirken sich auch darauf aus, wie die Online-Händler auf die kommenden Monate schauen: Blickten Anfang 2021 noch drei von vier Händlern (76 Prozent) wohlwollend auf das Restjahr, so haben laut der Händlerbund-Umfrage aktuell nur noch 63 Prozent der Befragten positive Prognosen. Einen Tiefpunkt stellen diese 37 Prozent kritischer Händler allerdings nicht dar: Der Wert gleicht in etwa dem aus dem Vor-Corona-Jahr 2019, als rund 40 Prozent der befragten Anbieter über trübe Erwartungen sprachen.
Als die drei größten Herausforderungen für 2022 empfinden Online-Händler übrigens Lieferengpässe (56 Prozent), die der gesamten Branche bereits seit Monaten zu schaffen machen, auf Platz zwei folgt der Konkurrenzdruck mit 49 Prozent), gefolgt von Corona-Auswirkungen mit 40 Prozent. Eher weniger Sorgen bereiten vergleichsweise Kriterien wie die Digitalisierung (10 Prozent), Payment bzw. Zahlungen (9 Prozent) oder Kundenservice (7 Prozent).
Alle Ergebnisse, die neben den genannten Themen etwa auch Bereiche wie das Elektrogesetz oder die Omnisbus-Richtlinie umfassen, können kostenfrei als pdf-Dokument auf dem Händlerbund Marketplace heruntergeladen werden:
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Einen Überblick über die Daten der aktuellen Händlerbund-Jahresstudie können Sie sich zudem mithilfe der entsprechenden Infografik verschaffen. Auch diese steht zum kostenlosen Download bereit.
Hinweis: Durch einen Klick auf die Grafik öffnet sich diese in größerem Format in einem neuen Tab.

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Wenn ein Schiff in Seenot geriet, beteten natürlich alle ganz fleißig. Dann lies der Allmächtige ein Wunder geschehen und errettete die frommen Seeleute.
Gottesbeweis erbracht, Halleluja!.
Die meißten Seeleute wurden nur leider nicht vom Herrn erhört und gerettet. Deren Leichen wurden von den Fischen gefressen und berichteten nicht, wie selten es wirklich funktioniert in einem Sturm zu beten.
Gleiches haben wir hier: die meißten (sehr) unzufriedenen Händler wird es bald nicht mehr geben und sie fallen aus der Befragung raus. Daher ist eine Verdopplung dieser Sektion die eigentliche Aussage er Befragung. Richtung 30% der Onlinehändler werden bald ihre Pforten schließen müssen. Schon klingt das ganz anders.
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