Kaufen-Button: Pinterest auf dem Weg zum Shopping-Portal

Veröffentlicht: 13.02.2015
imgAktualisierung: 13.02.2015
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
13.02.2015
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ca. 2 Min.
Die Bilder-Plattform Pinterest will endlich aktiver in den Online-Handel einsteigen und plant angeblich die Einführung eines Kaufen-Buttons. Darüber dürften sich viele User freuen.


Pinterest lebt durch seine Bilder: Das Netzwerk ist ein gigantischen digitales Sammelsurium von Fotos, in dem sich User Anregungen und Tipps holen oder sich einfach nur berieseln lassen können. Nun will das Portal einen Kaufen-Butten einführen – eine große Chance für viele Online-Händler.

Pinterest Smartphone

George Dolgikh / Shutterstock.com

Pinterest und die Macht der Bilder

Pinterest basiert auf einem Strom aus Bildern – dieses Konzept hat sich in den vergangenen Jahren gut bewährt. Und auch Unternehmen im Online-Handel haben die Macht der Bilder erkannt und den „fotolastigen“ Pinterest-Stil in ihren Web-Shop integriert (eines der bekannteren Beispiele dürfte wohl eBay sein).

Doch Pinterest selbst galt bisher bei vielen Nutzern in erster Linie nicht als Shopping-Möglichkeit, sondern eher als ein Ort der Inspiration: Ob festliche Torten, die neuesten Mode-Trends, saisonale Dekorationen und Einrichtungselemente oder Schmuck – die möglichen Bild-Themen sind tatsächlich unbegrenzt. Und nun soll das gigantische Potenzial auch genutzt werden, um den wirtschaftlichen Aspekt der Plattform massiv zu stärken: Das Unternehmen plant nämlich die Einführung eines Kaufen-Buttons.

Kaufen-Button: Leichteres Stöbern und Shoppen für Nutzer

Ein solcher Kaufen-Button würde es den Nutzern ermöglichen, viele Produkt auf den Fotos zu kaufen, ohne die Plattform durch eine nötige Weiterleitung verlassen zu müssen. Wie The Verge berichtet, könnte die neue Funktion innerhalb der kommenden drei bis sechs Monate ausgerollt werden. Sicher ist dies aber nicht. Es ist auch die Rede von einer eventuellen, vorläufigen Testversion.

Zuständig für die Zahlungen könnte das US-amerikanische StartUp Stripe werden, das ähnliche Kooperationen bereits mit Twitter und Facebook eingegangen ist – ein Spezialist also, auf dem Gebiet von Social Media-Portalen.

Grundsätzlich gab es regelmäßig die Vermutung und auch Erwartungen, dass Pinterest irgendwann aktiv in die Welt des Online-Handels einsteigt.

 

Veröffentlicht: 13.02.2015
img Letzte Aktualisierung: 13.02.2015
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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