Die Corona-Pandemie präsentiert sich für Lego als massive Triebfeder: Durch Lockdowns und Kontaktverbote verbleibt den Kunden – und vor allem auch Kindern – häufig deutlich mehr Zeit fürs heimische Spielen. Und von diesem Trend profitiert der Klemmbaustein-Hersteller offenbar noch stärker als so mancher Konkurrent, wie ein Blick auf aktuellen Zahlen zeigt.
So konnten Legos Verbraucherumsätze 2021 in Deutschland einen Zuwachs um 7,5 Prozent verzeichnen, berichtet das Branchenportal W&V und verweist auf Aussagen der Deutschland-Chefin Karen Pascha-Gladyshev. Mit diesem Wachstum liegt der dänische Spielzeugmacher über dem Plus, das der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie für die Branche angegeben habe.
„Aktuell ist es für eine abschließende Bewertung, wie sich die im DVSI organisierten Hersteller geschlagen haben, noch zu früh“, so Ulrich Brobeil, Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie e. V. „Aber angesichts erster Wirtschaftsdaten, die uns vorliegen, gibt es die begründete Hoffnung, dass es etlichen Mitgliedern gelungen ist, ihre Umsätze zu steigern“, hatte er Mitte Januar über die Verbandsseite verlauten lassen. Über alle Vertriebswege hinweg sei demnach ein Plus zwischen vier bis fünf Prozent zu erwarten.
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