Corona ist noch lange nicht vorbei und hält auch die Tech-Riesen weiter in Atem. Google will seine Mitarbeiter in den USA gegen eine mögliche Infektion schützen und fordert diese daher auf, sich impfen zu lassen. Das will jedoch nicht jeder, wie cnbc berichtet und sich dabei auf interne Dokumente beruft.
Mindestens 600 Google-Mitarbeiter haben eine Art Protestbrief unterzeichnet, in dem sie fordern, dass Google die vermeintliche Impfpflicht zurücknimmt und stattdessen alle Google-Mitarbeiter darüber abstimmen lassen soll. Die restlichen Mitarbeiter sollen sich prinzipiell dagegen aussprechen, bestehende Impfverweigerer sollen bei ihrer Einstellung bleiben. Die Kritiker betonen, dass die Verpflichtung zum Impfen unter anderem gegen die Grundsätze des Unternehmens zur Inklusion und zum Datenschutz verstößt. „Ich glaube nicht, dass Google in die Gesundheit und die medizinische Vorgeschichte von Googlern eingeweiht sein sollte, und der Impfstatus ist keine Ausnahme“, heißt es.
Google hat insgesamt rund 150.000 Mitarbeiter, die Zahl der Impf-Kritiker liegt also nur bei rund einem halben Prozent. Viele Mitarbeiter arbeiten derzeit noch von zu Hause aus, ab dem 10. Januar 2022 sollen jedoch die Google-Angestellten drei Tage pro Woche in ihre Büros zurückkehren – dann dürfte der Konflikt ums Impfen noch relevanter werden.
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