Update vom 08.03.2022: Drei Jahre Haft für Pokémon-Fan
Im Falle des US-Amerikaners Oudumsine, welcher seine Coronahilfen für eine Pokémon-Sammelkarte ausgab, hat das Justizministerium von Georgia, USA nun abschließend entschieden. Wie die Bundesstaatsanwaltschaft gestern in einer Meldung verkündete, bekennt sich der Täter des Betruges schuldig. Neben einer Haftstrafe von drei Jahren muss er jetzt die ihm ausgezahlten Coronahilfen sowie eine Geldstrafe von 10.000 US-Dollar zahlen. Für Oudumsine aber wahrscheinlich das schlimmste: auch die Pokémon-Karte, um die es ihm letztlich ging, muss er wieder abgeben.
Der Staatsanwalt David H. Estes begründete das Urteil vor allem mit der Dreistigkeit, mit welcher Oudumsine die Hilfsgelder hier ausnutzte. „Der Kongress hat diese Geldmittel bereitgestellt, um kleine Unternehmen zu unterstützen, welche mit den Herausforderungen der globalen Pandemie zu kämpfen hatten. Wie Motten ums Feuer zog dies Betrüger, wie Oudumsine an, welche das Programm ausnutzten, um ihre eigenen Taschen zu füllen. Mit unserer Strafverfolgung werden wir ihn, wie auch andere, für ihre Habgier zur Rechenschaft ziehen.“
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