Moderiese Zalando profitiert weiterhin von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Online-Angeboten für Mode, von seinem Partnerprogramm sowie von Schlussverkäufen: Der Konzern konnte den Gesamtwert seiner Verkäufe auf der Plattform im zweiten Quartal um 40 Prozent steigern, damit belaufe sich das Bruttowarenvolumen nun auf 3,8 Milliarden Euro.
Innerhalb der letzten zwölf Monate sei der eigene Kundenstamm auf 44,5 Millionen angewachsen – mehr als zehn Millionen Shopper kamen hinzu. Die Anzahl der durchschnittlichen Bestellungen je aktivem Kunden lagen bei 5,0 – ein neuer Rekord. „Besonders die immer weiter zunehmende Aktivität von Kund*innen und Marken unterstreicht die Relevanz unserer Plattform und den Erfolg unserer Strategie“, kommentierte Zalando-Finanzvorstand David Schröder zu den Ergebnissen. Dabei betonte er auch die Rolle des Partnerprogramms und insbesondere die Zusammenarbeit mit Kosmetikmarke Sephora, die künftig das eigene Beauty-Geschäft stärken werde.
Der Konzern bestätigte den Ausblick für 2021 und erwartet ein Wachstum seines Bruttowarenvolumens von bis zu 36 Prozent auf maximal 14,6 Milliarden Euro, beim Umsatz werde eine Steigerung von bis zu 31 Prozent erwartet. Die Erwartungen zum operativen Ergebnis (bereinigtes EBIT) siedelt Zalando inzwischen etwas höher an, nämlich in der oberen Hälfte der Spanne von 400 bis 475 Millionen Euro.
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