E-Commerce in Ehren, aber es gibt Produkte, bei denen der stationäre Einkauf eigentlich alternativlos sein sollte. Und doch schafft es der Handel vor Ort immer mehr, die Vorteile des Einzelhandels aufzuweichen. Das liegt einerseits daran, dass der Online-Handel eine enorm lernfähige Branche ist. Vor ein paar Jahren hat kaum jemand Bekleidung online gekauft, weil das Anprobieren bei T-Shirts, Schuhen und Hosen eigentlich dazu gehört. Heutzutage weiß man aber derart gut, was man tatsächlich bekommt, dass Zalando und Co. nicht ohne Grund Rekordjahr an Rekordjahr reihen (und viele Menschen einfach zu viel bestellen und das meiste zurückschicken, das ist aber ein anderes Thema).
Dem klassischen stationären Handel müsste eigentlich daran gelegen sein, die Vorteile, die ihn ausmachen, herauszustellen, zu pflegen und zu Alleinstellungsmerkmalen zu machen. Man kann Produkte ausprobieren, man kann Klamotten anprobieren, man bekommt, wenn man das möchte, eine professionelle persönliche Beratung. Geht man aber – und man musste ja nun wirklich lange genug drauf verzichten – ins Geschäft, dann muss man sich fragen, ob der Einzelhandel überhaupt auf seine Kunden angewiesen ist.
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Zum Artikel: Wollte der Verkäufer das Fahrrad nicht bestellen oder konnte er es nicht? Diese Frage bleibt hier offen. Wenn etwas nicht zu bestellen ist, weil ausverkauft beim Großhändler, habe ich als Verkäufer welche Möglichkeit? Fahrrad malen?
Der Kunde hat dann nur die Möglichkeit im Netz zu kaufen. Irgendwo in Deutschland gibt es jemanden der das gesuchte Teil hat.
Sollten später dann Fragen oder Reparaturen auftreten hilft der Händler vor Ort gerne weiter. Solange er noch da ist. Ansonsten bleibt ja nich der Rückversand und die Vernichtung der Ware. Ist ja einfach.
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Jetzt aber den Fachhandel mit dem Online Handel auf einen Tisch zu packen und sich zu wundern warum das Fahrrad noch online bestellbar ist, der Händler es aber TATSÄCHLICH nicht mehr bestellen kann da es bei seinem Lieferanten nicht mehr Lieferbar ist, finde ich unfair.
Vor dieser Diskussion stehe ich jeden Tag immer und immer wieder mit unseren Kunden wenn es um Ersatzteile geht. Erst immer - Ähh jammer jammer - und dann wütende und beleidigend werden und im Laden rumschreien "Warum bekommen sie das nicht? Das gibt es doch bei Amazon und Co. Dann kauf ich es eben da." Usw. usw.
Das ist kein Einzelfall, leider.
Ja das stimmt, bei den großen Plattformen gibt es NOCH fast alles, was der einfache Einzelhändler von neben an schon lange nicht mehr bekommt.
Das ist aber eine Tatsache und keine Ausrede und ich glaube mitlerweile auch häufiger in vielen anderen Branchen an den Endverbraucher endlich durchgedrungen.
Ich finde das sehr sehr Schade, das in diesem Bericht nicht neutral geschrieben wurde und nicht beide Seiten auf genommen wurden.
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