Deutsche sind am misstrauischsten bei Datenschutz und Nutzung persönlicher Daten
Deutsche Nutzer haben jedoch auch teils Kritik an den Online-Diensten, rund ein Fünftel ist etwa mit den digitalen Angeboten der öffentlichen Verwaltung unzufrieden – in Sachen Unterhaltung hingegen herrscht große Zustimmung: Hier ist gerade mal ein Prozent nicht zufrieden. Wichtige Kritikpunkte: Viele Anbieter stellen nicht alle ihre Produkte und Dienstleistungen online, ein schlechter Kundenservice und auch die Angst der Online-Nutzer um ihre persönlichen Daten. Hier ist Deutschland zur Abwechslung mal spitze: In keinem europäischen Land gibt es mehr Misstrauen gegenüber digitalen Angeboten als in Deutschland. Auf einer Vertrauensskala von Eins bis Fünf liegt der Vertrauensgrad der deutschen Nutzer bei 3,42.
„Unsere Umfrage zeigt einen deutlichen Mangel an Vertrauen in die Fähigkeit von Organisationen, persönliche Daten zu schützen. Organisationen müssen dieses wachsende Problembewusstsein sehr ernst nehmen und Datenschutz als Differenzierungsmerkmal oder sogar Wettbewerbsvorteil nutzen”, sagt Gérard Richter.
In der repräsentativen Umfrage „Digital Sentiment Survey“ von McKinsey wurden zwischen dem 5. und 10. April über 20.000 europäische Konsumenten (18-85 Jahre) aus 19 Ländern, darunter über 1.200 aus Deutschland, befragt. Eine Zusammenfassung und Folien der Studie gibt es hinter dem Link.
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