Umdenken soll auch beim Image des Online-Handels erfolgen
Die Gründe für die Forderungen nach Mehrbelastungen im E-Commerce und generell das schlechte Image der Branche sieht der Händlerbund darin, dass Amazon oft als stellvertretend für den gesamten Online-Handel gesehen wird. So würde die Berichterstattung rund um Arbeitnehmerrechte, Retourenvernichtung oder Steuervermeidung bei dem Digitalriesen das Image der gesamten E-Commerce-Brance negativ beeinflussen. Dabei sei die Branche in Deutschland vor allem auch mittelständisch geprägt und bestehe aus hunderttausenden Unternehmen.
Natürlich müsse man sicherstellen, dass gerade die ganz großen Akteure im Digitalbereich fair ihre Steuern zahlen und ihrer Verantwortung für Arbeitnehmer und Umwelt gerecht werden. Auch Steuervermeidung von Nicht-EU-Händlern sei ein Problem, das angegangen werden müsse. Dann aber die gesamte Branche mit Steuern und Paketabgaben belegen zu wollen, verkenne, dass der Großteil der kleinen und mittelständischen Online-Händler in Deutschland redlich seine Steuern zahlt und sich gewissenhaft an Pflichten aus dem Verbraucherrecht oder Verpackungsgesetz hält.
„Der Online-Handel erfährt keine Wertschätzung dafür, was er während der Krise geleistet hat”, folgert Andreas Arlt daraus. „Es wäre die Zeit, um dem Online-Handel dafür zu danken, dass die Menschen in der Krise reibungslos mit teils lebenswichtigen Waren versorgt wurden, während die Geschäfte geschlossen waren. Stattdessen diskutieren wir über höhere Steuern für kleine und mittelständische Unternehmen.” Das werde die Innenstädte aber nicht retten. Vielmehr brauche es innovative, strukturelle Veränderungen.
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Ein Ansatz könnte das Verbot von kostenlosen Rücksendungen sein, was die Käufer wieder zu mehr Verantwortung verpflichtet.
www.markus-thies.de/.../
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Da sitzen inkompetente Politiker in allen Parteien und lassen regelmäßig derartige Sprüche los.
Und sie das oft genug wiederholen, dann glaubt der geneigte Bürger diesen Mist!
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Ich denke, das schafft die Regierung auch ganz gut alleine ohne den Online-Handel.
Aktuell ist dieser ja auch noch die einzige Möglichkeit an alles zu kommen, was man so braucht, wenn man keinen gesteigerten Wert auf Shoppingtermin und Coronatest legt.
Sollten sich die Grünen nicht noch selbst bis zum Herbst sabotieren, wird danach shoppen in der Innenstadt sicher noch unattraktiver als es aktuell schon ist und die Zusatzkosten für Onlinehandel wären dann in der Summe sicher günstiger als die Kohle für horrende Spritpreise, City-Maut, Parkgebühren und was man sich sonst noch einfallen lässt, herauszuwerfen.
Aber was will man aus Berlin auch schon erwarten? Alles lebensferne Gestalten. Reicht die Kohle nicht, gibts ne automatische Diätenanpassung .
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