Zalando hat seinen Dienst Connected Retail nun auch in der Schweiz gestartet. Seit dem gestrigen Montag können Schweizer Detailisten ihre Geschäfte direkt an die Zalando-Plattform anschließen. Wie das Unternehmen erklärt, sollen sie so Millionen Kunden online erreichen können. Bis Ende des Jahren will Zalando ein reduziertes Provisionsmodell in der Schweiz anbieten und die Verkaufserlöse wöchentlich auszahlen. Damit will die Plattform die Liquidität der Verkaufspartner steigern, heißt es.
„Die Schweiz stellt einen unserer wichtigsten Märkte dar. Wir freuen uns, über Connected Retail nun auch mit den Schweizer Detailhändler:innen zusammen zu arbeiten“, erklärt Carsten Keller, VP Direct to Consumer bei Zalando und Geschäftsführer der Connected Retail GmbH. Durch die Anbindung der lokalen Sortimente von Schweizer Einzelhändlern schaffe das Unternehmen zudem „ein noch relevanteres Erlebnis“ für die Kunden in der Schweiz.
Das Connected-Retail-Programm ist ein wichtiger Pfeiler in Zalandos Plattform-Strategie. Über das Programm können stationäre Händler an die Online-Plattform angeschlossen werden, um Zusatzumsätze zu generieren – Zalando spricht von durchschnittlichen Mehrumsätzen von bis zu 60 Prozent pro Quadratmeter Ladenfläche.
Die Berliner wollen in diesem Jahr über alle aktiven Märkte hinweg 50 Millionen Euro in das Programm investieren. Bis Jahresende sollen über 6.000 Geschäfte in allen Connected-Retail-Märkten an die Plattform angebunden werden – aktuell seien es über 4.000 aktive Stores in elf europäischen Märkten.
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