Modehändler Adler setzen die Umsatzeinbuße durch Lockdown und Ladenschließungen stark zu. Im Januar dieses Jahres hatte das Unternehmen deshalb Insolvenz in Eigenverantwortung angemeldet. Die Verschärfung der Maßnahmen im Rahmen der Bundesnotbremse Ende April rissen dann jedoch erneut ein großes Loch in die Kassen – zehn Millionen Euro Finanzierung seien nötig, auch 3.200 Arbeitsplätze seien in Gefahr, hieß es.
Adler klagte daraufhin über mangelnde staatliche Unterstützung, die Finanzprobleme seien nicht selbstverschuldet sondern infolge der Corona-Maßnahmen entstanden. Im Zuge dessen bemühte sich das Unternehmen offenbar mehrere Wochen lang um ein Darlehen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, aus dem etwa auch Unternehmen wie Tui, Lufthansa oder Galeria Karstadt Kaufhof Geld erhalten hatten. Mit Erfolg: Der Bund gewährte der Modekette jetzt ein Darlehen in Höhe von zehn Millionen Euro, wie das Handelsblatt mit Verweis auf Informationen des Bundeswirtschaftsministerium meldet. Adler selbst habe sich zu dem Erhalt der Finanzierung bisher nicht geäußert.
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