Was eine Vollbremsung bedeutet, hat nun MeinAuto eindrücklich bewiesen: Eigentlich wollte der Autohändler am heutigen Mittwoch seinen Börsengang in Frankfurt feiern und dabei eine Milliardenbewertung anstreben. Doch daraus wird nun nichts. Denn kurz vor knapp haben sich MeinAuto und der Eigentümer Hg, ein Finanzinvestor aus Großbritannien, darauf geeinigt, den Gang aufs Börsenparkett vorerst abzusagen.
„Grund dafür sind die derzeit ungünstigen Marktbedingungen für wachstumsstarke Unternehmen“, zitiert Spiegel Online aus einer Mitteilung der Firma. Komplett auf Eis liegen sollen die Pläne allerdings nicht: Man wolle lediglich warten, bis sich die herrschenden Marktbedingungen wieder stabilisiert hätten und dann einen neuen Termin anvisieren.
Der Kölner Autohändler MeinAuto bietet Kunden über sein Online-Portal rund 500 Neuwagenmodelle, wobei der Fokus auf Abomodellen liege. Im Rahmen des Börsengangs fasste das Unternehmen einen Wert von mindestens 150 Millionen Euro an Kapital ins Auge, das man einsammeln wollte. Brancheninsider gingen von einer Bewertung in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro aus.
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