Offener Brief soll Frieden schaffen
Bereits kurz nach Verkaufsstart 2018 in Deutschland flatterte die erste Abmahnung von HiPP ins Hause Yamo. Inhaltlich geht es vor allem um unlautere Werbeaussagen, die Yamo auf den sozialen Medien geteilt hatte. Das Unternehmen soll beispielsweise behauptet haben, dass „herkömmlicher Babybrei voller ungesunder Zusatzstoffe” sei. HiPP als Marktführer, wenn auch nicht namentlich in den Statements von Yamo genannt, mit diesen Aussagen in Verbindung zu bringen, erscheint nicht weit hergeholt.
Einen ersten Gerichtsprozess, bei dem der Marktführer das Herstellungsverfahren des StartUps bemängelte, gewann Yamo. HiPP ging entgegen der Erwartungen nicht in Berufung. Zuletzt forderten die drei Yamo-Gründer HiPP in einem offenen Brief zu mehr Fairplay auf und hoffen, durch den öffentlichen Druck HiPP zu einem Umdenken bewegen zu können.
Doch nicht nur HiPP kritisiert den Neuling. Auch einige Mitbewerber sehen Yamos Aussagen kritisch. Insbesondere das Vorgehen des StartUps, die Konkurrenz schlecht darzustellen, anstatt das eigene Produkt positiv hervorzuheben, gefällt vielen nicht.
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