Mit flächendeckenden Tests in Unternehmen sollen Coronainfektionen eingedämmt werden. Die Forderung nach einer Testpflicht erzeugte jedoch insbesondere in der Wirtschaft bereits Widerspruch. Nun hat das Bundeskabinett beschlossen, dass Firmen verbindlich Coronatests für ihre Mitarbeiter anbieten müssen, wenn diese nicht im Homeoffice arbeiten. Ein Testangebot müsse einmal pro Woche gemacht werden, ausnahmsweise dürfe die Verpflichtung auch zwei Tests pro Woche umfassen, meldet der Spiegel zum Kabinettsbeschluss. Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber, sie könnten diese Kosten aber ggf. im Rahmen der Überbrückungshilfe III geltend machen, soweit sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen.
Bisher würden allerdings lediglich etwa ein Drittel der Unternehmen Tests für ihre Mitarbeiter bereithalten, 30 Prozent der Firmen wolle dies Angebot voraussichtlich innerhalb der nächsten vier Wochen schaffen, wie der Spiegel an anderer Stelle zu Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) berichtet. Angebote würden eher große Unternehmen machen, doch auch bei den Kleinstbetrieben mit unter zehn Angestellten böte mehr als die Hälfte Coronatests an oder plane, dies zu tun.
Wirtschaftsverbände sprachen sich gegen die Testpflicht aus. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Joachim Lang, erklärte dem Deutschlandfunk zufolge, dass eine Testangebotspflicht für Arbeitgeber entbehrlich und sinnlos für die Pandemiebekämpfung sei. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) warf den Politikern vor, dass die Wirtschaft nun deren Fehler und Versäumnisse ausbaden müsse. Der Verband kündigte an, Klage gegen die Testpflicht einzureichen.
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Hallo Anton, vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Beitrag angepasst.
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Da ist was durcheinander gekommen.
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Hallo Lukas, ja, da ist leider etwas durcheinander geraten – vielen Dank für den freundlichen Hinweis! Wir haben den Beitrag entsprechend korrigiert.
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Eventuell kann ich so mein Versagen kaschieren.
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