Es herrscht die weit verbreitete Meinung, dass der Online-Handel, allein aufgrund des hohen Transportaufkommens, schädlicher für das Klima ist als der stationäre Handel. Doch das scheint ein Irrtum zu sein. Eine Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman und der Logistics Advisory Experts GmbH, einem Spin-off der Universität St. Gallen, kommt zu dem Schluss: Es ist genau umgekehrt. Die Studie, die dem Handelsblatt vorliegt, besagt, dass der CO2-Ausstoß pro verkauftem Artikel im stationären Handel im Durchschnitt um den Faktor 2,3 höher liegt als im E-Commerce.
Einer der Hauptgründe: Online-Händler benötigen weniger physische Flächen, die mit Strom versorgt, beleuchtet und beheizt werden müssen. Außerdem werden beim Online-Handel „viele Waren beim Transport auf der letzten Meile gebündelt“, erklärt Joris D’Incà, Logistikexperte bei Oliver Wyman. Die Studie wurde zwar von Amazon in Auftrag gegeben, sei aber unabhängig und ohne Einfluss von Amazon durchgeführt worden, betonen die Autoren. Befragt wurden 10.000 Konsumenten und 800 Händler, außerdem flossen öffentlich zugängliche Statistiken in die Analyse mit ein.
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Wer selbst bei kleinen Unternehmen bestellt, wird mittlerweile häufiger Nachhaltige bzw. ökologischere Verpackungen finden als Früher.
Zertifiziert Transportverpac kung, Klebeband aus Papier oder Verpackungskord el statt PVC Klebeband, Füllmaterialien aus Recycelten Materialien statt Luftpolsterfoli e usw.
Unser Unternehmen arbeitet derzeit zu 95% mit Solar-Energie, den wir selber produzieren (PV Anlage + Speicher).
Das der Einzelhandel mit gemieteten Verkaufsflächen dort nicht mithalten kann, steht wohl außer Frage.
Freue mich aber persönlich bald wieder in Geschäfte bummeln zu können.
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