Jüngst kam eine Deloitte-Studie zu dem Schluss, dass deutsche Tech-Unternehmen zwar gern nachhaltiger agieren würden, dies aber nicht tun. Sie stecken zwischen „Wunsch und Wirklichkeit“, so der Titel der Studie, für man im Januar 173 Experten aus deutschen Tech-Unternehmen befragte. Die Ergebnisse sind nicht einmal besonders überraschend: 86 Prozent der Konzerne sehen Nachhaltigkeit als wichtigen Bestandteil ihrer Geschäftstätigkeit, zwischen Anspruch und tatsächlichem Engagement klafft für zwei Drittel der Befragten eine Lücke.
Und das ist ja irgendwo logisch. Obwohl der Klimawandel, obwohl Emissionsfreiheit und Nachhaltigkeit nicht nur Zeitgeist, sondern notwendige Kernpunkte einer jeden Unternehmensstrategie sein müssten, sind es eher Werbevehikel. Wenn es en vogue ist, auf Nachhaltigkeit zu setzen, dann muss man da mitmachen. Zumindest muss man es so kommunizieren. Mit nachhaltigem Image erreiche ich ein besseres öffentliches Standing. Was dann tatsächlich dahinter steckt, ist oft eine ganz andere Frage, wie die Studie belegt.
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