Online- vor Offline-Geschäft?
Das Online-Geschäft macht bei Douglas derzeit etwa ein Fünftel am Gesamtumsatz aus, konnte aber die Einbuße aus der Coronakrise nicht abfedern: Der Umsatz ging im vergangenen Geschäftsjahr um 6,4 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zurück. Bereits Ende Januar kündigte Douglas deshalb an, bis zum Herbst 2022 etwa 500 Filialen zu schließen. Das betrifft insbesondere etwa 500 Standorte in Spanien und Italien, hierzulande sollen ca. 60 Geschäfte geschlossen werden. Damit sind europaweit etwa 3.000 Arbeitsplätze bei der Beauty-Plattform betroffen.
Vor allem die eigenen Angestellten kritisierten deshalb die starke Hinwendung zum E-Commerce, sie fühlten sich von der Geschäftsführung hintergangen, wie etwa Businessinsider berichtete. Wie die FAZ weiter schreibt, geschehe die digitale Transformation CEO Tina Müller zufolge nicht auf dem Rücken der Filialen. Sie ergebe sich stattdessen „aus dem geänderten Konsumverhalten unserer Kundschaft und bezieht die Filialen mit ein, indem sie direkt an den Online-Umsätzen partizipieren.“
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