Der Online-Supermarkt Gorillas begeistert seine Kunden mit schnellen Lieferungen. Wie Gründerszene berichtet, hat das Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von umgerechnet 245 Millionen Euro abgeschlossen und damit die Milliardenbewertung erreicht. Gorillas sei somit nur neun Monate nach der ersten Bestellung zum Unicorn aufgestiegen – so schnell habe es Gründerszene zufolge noch kein deutsches StartUp geschafft.
Die neue Finanzierungsrunde wurde von sämtlichen Altgesellschaftern und kleineren Fonds getragen. Zudem habe auch der chinesische Tech-Konzern Tencent nun erstmals in Gorillas investiert. Eine Gorillas-Sprecherin habe das Investment gegenüber Gründerszene zunächst nicht kommentieren wollen.
Gorillas scheint bei den Investoren einen Nerv zu treffen: Erst im Dezember steckten unter anderem der New Yorker Hedgefonds und die Private-Equity-Firma DST Global mit weiteren Investoren 36 Millionen Euro in das StartUp.
Vergleichbare Unternehmen, etwa der türkische Vorreiter Getir oder das US-amerikanische Vorbild Gopuff erhalten ebenfalls immer wieder große Summen von Geldgebern: Getir hatte erst diese Woche 250 Millionen Euro eingesammelt, Gopuff ließ sich gar mit 7,6 Milliarden Euro bewerten und erhielt eine Milliarde Euro an frischem Kapital.
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