Otto baut einen eigenen Payment-Dienstleister auf
Bei dem Umbau zur Plattform sei Otto weiterhin im Plan, wie Marc Opelt, Vorsitzender des Otto-Bereichsvorstandes, erklärt: „Trotz der enormen pandemiebedingten Herausforderungen haben wir unseren Umbau zur Plattform auch im vergangenen Jahr planmäßig fortsetzen können.“ Im vergangenen Jahr hat Otto die automatisierte Anbindung für Händler realisiert, womit die Zahl der Anbieter auf der Plattform in den kommenden Monaten deutlich wachsen soll. Der Anmeldeprozess soll Otto zufolge nun nur zwei Stunden dauern, nach zwei bis drei Tagen könne dann der Verkauf auf der Plattform aufgenommen werden.
Zudem hat Otto den Aufbau eines eigenen Payment-Dienstleisters für seine Plattform gestartet, der bereits im letzten Jahr angekündigt wurde. Perspektivisch wollen die Hamburger die gesamte Zahlungsabwicklung für Händler und Marktplatzpartner einheitlich darüber steuern. Für Kunden bedeutet das, dass sie eine einheitliche Rechnung erhalten, egal, ob sie ein Produkt von Otto direkt oder von einem Drittanbieter auf der Plattform kaufen. Einzig die Zustimmung der Bafin fehlt Otto noch. Derzeit rechnet das Unternehmen damit, dass die Gesellschaft im zweiten Quartal 2022 ihre Aufgaben übernehmen kann.
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