Discounter Aldi nimmt das Online-Geschäft inklusive E-Food stärker ins Visier, dafür gründen die beiden getrennten Unternehmen Aldi Nord und Aldi Süd auch eine eigene Gesellschaft, wie das Manager Magazin mit Verweis auf die Lebensmittelzeitung (Paywall) berichtet.
Demnach will Aldi auch den Online-Handel mit Lebensmitteln angehen – immer noch ein schwieriges Feld für alle Unternehmen; unter anderem weil die Lieferung auf der letzten Meile teurer ist, als der Kunde dafür zahlen will, wie etwa eine Capgemini-Studie aus dem vergangenen Jahr gezeigt hat. Auch Güter des täglichen Bedarfs will das Unternehmen jetzt liefern. Bisher boten die beiden regionalen Aldi-Ableger in ihren jeweiligen Webshops hauptsächlich Nonfood-Artikel wie Elektronik oder Haushaltsprodukte. Aldi Nord hatte seinen Lieferdienst erst im Jahr 2019 gestartet, Aldi Süd bereits 2017.
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