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Mymuesli schließt Großteil seiner stationären Läden

Veröffentlicht: 11.02.2021
imgAktualisierung: 11.02.2021
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
11.02.2021
img 11.02.2021
ca. 2 Min.
Mymuesli Store
© Mymuesli
Mymuesli muss nach einem schwierigen Corona-Jahr Konsequenzen für das eigenen Geschäft ziehen und schließt fast alle seine stationären Geschäfte.


Die Corona-Pandemie zwingt den Passauer Müslihersteller Mymuesli zu herben Einschnitten beim eigenen Filialgeschäft. In den kommenden 12 bis 24 Monaten wird das Unternehmen einen Großteil seiner aktuell 23 Stores schließen, lediglich die Geschäfte an den Standorten Passau, München und Geislingen werden weiterbetrieben, wie das Unternehmen jetzt bekannt gab.

Entlassungen unvermeidbar

„Die Lockdowns 2020 und Anfang 2021 haben dazu geführt, dass die Umsätze in unseren Stores weit abgesunken sind“, heißt es von Mitgründer Philipp Kraiss laut der Internetworld. „Auch wenn Lebensmittelgeschäfte geöffnet bleiben durften, war der versiegende Publikumsverkehr deutlich zu spüren. In den Nicht-Lockdown-Monaten waren die Umsätze bis zu 80 Prozent geringer als im Vorjahr. Ob sich das Umsatzniveau wieder stabilisiert, können wir nicht einschätzen. Wir sehen uns gezwungen, diesen Schritt zu gehen.“

In dem Zusammenhang werde Mymuesli im Laufe des Jahres auch einige Stellen abbauen müssen, man ist nach eigenen Angaben allerdings bemüht „faire Lösungswege zu entwickeln“.

Online-Handel soll ausgebaut werden

Den Umsatzausfall der stationären Geschäfte konnte Mymuesli zum Teil über den Online-Handel und den Lebensmitteleinzelhandel kompensieren, dennoch müssen die Passauer 2021 Konsequenzen aus der schwierigen Lage während der Pandemie ziehen. Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass immer mehr Kunden online einkaufen. Darauf will sich das Unternehmen nun fokussieren und den Online-Handel sowie die Individualisierung von Produkten noch stärker vorantreiben.

Veröffentlicht: 11.02.2021
img Letzte Aktualisierung: 11.02.2021
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Corinna Flemming

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