PayPal profitiert vom verstärkten Online-Shopping in der Coronakrise

Veröffentlicht: 05.02.2021
imgAktualisierung: 29.06.2022
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
05.02.2021
img 29.06.2022
ca. 2 Min.
PayPal auf einem Smartphone
© Nopparat Khokthong / Shutterstock.com
PayPal hat ein erfolgreiches Jahr 2020 hinter sich. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen ihre Einkäufe verstärkt ins Netz verlegt haben.


Der Payment-Anbieter PayPal kann von dem Fakt profitieren, dass die Menschen ihre Einkäufe in der Coronakrise verstärkt ins Internet verlegt haben. Im vierten Quartal 2020 stieg der Betriebsgewinn des Unternehmens um 21 Prozent auf 963 Millionen US-Dollar, wie PayPal laut Heise Online am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse stiegen um 22 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar. 

Dass immer mehr Menschen ihre Einkäufe online erledigen, zeigt sich auch in den steigenden Nutzerzahlen von PayPal: Allein im vierten Quartal 2020 verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 16 Millionen Accounts. Im Gesamtjahr sollen 72,7 Millionen Menschen den Dienst neu für sich entdeckt haben – ein deutliches Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, als „nur“ 37,7 Millionen neue Nutzerkonten hinzugekommen waren.

PayPal konnte seinen Umsatz um 22 Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar steigern, der Nettogewinn wuchs von 2,5 auf 4,2 Milliarden Dollar. Es sei eine Rekordleistung in einem historischen Jahr gewesen, wie Vorstandschef Dan Schulman sagte. PayPal konnte die Erwartungen der Börse zudem deutlich übertreffen: Die Aktie legte nachbörslich deutlich zu. 

Auto1: So lief der erste Börsentag

Gestern ist der Gebrauchtwagen-Händler Auto1 erfolgreich an der Börse gestartet: Der Kurs des Unternehmens legte zu Beginn um 45 Prozent zu. Damit lag der Aktienpreis zum Börsenstart bei 55 Euro. Wie Gründerszene berichtet, konnte die Aktie sich auch auf dem hohen Niveau halten: Am Ende des Tages lag sie bei rund 52 Euro und damit deutlich über dem Ausgabepreis von 38 Euro. 

ManoMano will sich stärker auf Deutschland fokussieren

Der französische DIY-Marktplatz ManoMano will seine Aktivitäten in Nordeuropa deutlich verstärken. Vor allem Deutschland und Großbritannien sollen noch stärker in den Fokus genommen werden, berichtet EcommerceNews.eu. Konkret soll in diesen Märkten die Marktpräsenz verstärtr und das Marktplatz-Erlebnis für Verkäufer und Käufer verbessert werden. Um die angesetzten Ziele zu erreichen, will das Unternehmen sein Team ausbauen und 350 weitere Mitarbeiter in diesem Jahr einstellen.

Veröffentlicht: 05.02.2021
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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