Konzern will Wettbewerbsfähigkeit erhalten
Die Schweden fahren einen rigorosen Digitalisierungskurs, der nun erneut mehr als 800 Mitarbeitern der Job kosten wird. Betroffen sind besonders Angestellte in den stationären Geschäften, wie Business Insider berichtet. Seit 2018 sollen bereits an die 3.000 Stellen gekürzt worden sein.
Auf Nachfrage des Portals bestätigte eine Sprecherin die Pläne zur neuen Entlassungswelle, dies sei wegen des veränderten Kundenverhaltens aber auch wegen den Herausforderungen in der aktuellen Coronakrise nötig. „Die H&M Group verfolgt dies sehr genau und hat bereits die notwendigen schrittweisen Maßnahmen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ergriffen, um das Unternehmen nachhaltig weiter zu entwickeln und möglichst viele Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Dabei hat H&M Deutschland schwierige, aber notwendige Entscheidungen treffen müssen“, bestätigt die Sprecherin. „Deshalb steht H&M Deutschland derzeit im Dialog mit den zuständigen Mitbestimmungsgremien über den Abbau von 800 Stellen in den H&M Geschäften, dies entspricht rund 5 Prozent aller Kolleg*innen von H&M in Deutschland.“
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