Die neue Social-Media-App Clubhouse erlebt derzeit einen rasanten Aufstieg. Am Montag verdrängte die App, die bisher nur für das iPhone verfügbar ist, den Messenger Telegram von Platz 2 der Liste der am häufigsten heruntergeladenen Gratis-Apps im deutschen App-Store. Damit reiht sich Clubhouse direkt hinter dem Messenger Signal ein, berichtet t3n.
Das Prinzip von Clubhouse: Nutzer können Live-Gesprächen wie bei einem Podcast zuhören oder sich auch aktiv an den Diskussionen beteiligen. Schriftliche Kommentare oder „Likes“ gibt es in der neuen App nicht – sie ist komplett audio-basiert.
Clubhouse hat einen wahren Hype ausgelöst, der vor allem durch prominente Nutzer und den bisher noch leicht exklusiven Zugang zur App befeuert wird. Denn die App ist nicht für Android verfügbar und kann nur über Einladung durch einen bereits registrierten Teilnehmer genutzt werden. Dafür ist die Wahrscheinlichkeit dann aber auch nicht gering, auf Promis wie Drake, Paris Hilton, Oprah Winfrey oder auch Kevin Hart in einem der Räume zu treffen, so t3n – schließlich ist die Zahl der Nutzer derzeit noch vergleichsweise gering.
Es gibt aber auch Kritik an der App: Clubhouse verlangt Zugriff auf sämtliche Einträge im Kontakt-Adressbuch des verwendeten iPhones. Diese Methode hatte WhatsApp einst zu rasantem Wachstum verholfen, wurde von Datenschützern aber auch stark kritisiert: Eigentlich müsste der Nutzer jeden einzelnen Kontakt um Einverständnis bitten, bevor die persönlichen Daten übertragen werden.
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